E-Commerce mit TYPO3

Das Enterprise-CMS TYPO3 ist kein Shop-System wie Magento oder Shopware, kann aber mittels diverser Erweiterungen zu einem vollwertigen Shopsystem ausgebaut werden. Das bringt den immensen Vorteil mit sich, hochwertiges Contentmarketing zu betreiben, da "Shopinhalte" komplett flexibel mit klassischem Content, also den unterschiedlichsten Inhaltselementen, gemischt werden können, was auf dem Niveau von klassischen Shopsystemen nicht geleistet werden kann.

  1. TYPO3 und Aimeos

Aimeos ist eine ganz besondere Erweiterung für TYPO3 und bezeichnet sich selbst als "High performance E-Commerce  components". Das trifft die Extension ziemlich genau auf den Punkt. Aimeos bringt alles in eine TYPO3-Installation, was für einen professionellen Shop notwendig ist.

Aimeos besteht im Detail aus folgenden Komponenten:

  • unterschiedlichste Produktdarstellungen
  • Katalog
  • Warenkorb inkl. Rabatten und Coupons
  • Checkout (flexible Schritte, Adressverwaltung, Lieferung, Payment)
  • Module für die Shop-Administration direkt in TYPO3

Die Hauptmerkmale stellen sich wie folgt dar:

  • extrem schnell
  • Mandantenfähig
  • extrem skalierbar
  • einfach zu integrieren
  • optimiert für Smartphones
  • flexibel und konfigurierbar

 Evolution von E-Commerce Systemen

Seit dem Beginn des E-Commerce im Internet um 1995 hat sich vieles auf Seiten der Technologie verändert. Die erste Generation von E-Commerce-Systemen entwickelte sich aus existierenden Warenwirtschaftsprogrammen und ähnlichen Systemen. Daraufhin folgte die zweite Generation von eigenständigen Shopsystemen zwischen 2004 und 2008. E-Commerce Frameworks sind die neuste Generation von E-Commerce-Systemen und begannen ab 2012 auf den Markt zu kommen.

Hybris, das Shopsystem von SAP ist einer der Vertreter der ersten Generation. Es ist eng mit dem SAP ERP System verzahnt und Hybris ist hauptsächlich eine Shopoberfläche für SAP. Customer Relationship (CRM) und Content Management (CMS) Werkzeuge sind im Umfeld von SAP verfügbar, aber mit eingeschränkter Funktionalität im Gegensatz zu spezialisierten Systemen.

Das Magento Shopsystem repräsentiert die zweite Generation von eigenständigen E-Commerce-Systemen. Sie beinhalten CRM und CMS Komponenten sowie ein paar weitere Funktionalitäten, aber ebenfalls nur mit einem beschränkten Funktionsumfang. Sie können für Kleinstunternehmen ausreichend sein, für Shopsbetreiber mit größeren Umsätzen sind sie allerdings meist unbrauchbar.

Aimeos ist eines der wenigen echten E-Commerce-Frameworks, die im Moment verfügbar sind. Diese Systeme der dritten Generation glänzen in ihrer Kerndomäne: Der Präsentation und dem Verkauf der Produkte. Für alle weiteren E-Commerce bezogenen Aufgaben verbinden sie sich mit spezialisierten Systemen und tauschen Daten in beide Richtungen aus. Dadurch können Shopbetreiber das jeweils beste System für ihre Bedürfnisse wählen.

Noch nicht überzeugt? Dann schauen Sie sich den Demo-Shop von Aimeos an: http://typo3.demo.aimeos.org/

  2. Magento/Shopware und TYPO3

Alternativ kann man TYPO3 auch parallel zu einem Shopsystem wie Magento oder Shopware betreiben. In der Regel werden dabei Produkte aus dem Shop in TYPO3 vollautomatisch importiert. Ein hervorragendes Contentmarketing kann somit auch hier umgesetzt werden, allerdings wird der Bestellvorgang weiterhin im "klassischen" Shopsystem abgewickelt, das in der Regel auf einer Subdomain shop.hauptdomain.tld parallel zur Webseite läuft. Es kommt immer zum Absprung auf diese Subdomain, was die Benutzererfahrung auf der Webseite nicht gerade positiv beeinflusst. Soll der Shop aus vorhandenen Gründen beibehalten werden, wenn beispielsweise aufwändige Erweiterungen zum Einsatz kommen, ist dies ein sehr guter Kompromiss und vielleicht auch ein Schritt in Richtung echte Shop-Integration in TYPO3 (Aimeos siehe oben).

  3. Warenkorbsystem in TYPO3

Eine weitere Spielart im E-Commerce ist ein reines Warenkorbsystem bzw. eine Merkliste. Dies kommt zum Einsatz, wenn der Bestellprozess nicht direkt in der Webseite oder grundsätzlich gar nicht umgesetzt werden soll.  Der Websiteuser erstellt eine Merk- oder Wunschliste und übermittel diese dem Hersteller/Dienstleister zur weiteren Verarbeitung. Für eine derartige Vorgehensweise gibt es viele Gründe.
Umgesetzt wird ein derartiges Projekt auf Basis der sehr beliebten und schon sehr lange verfügbaren TYPO3-Extension Cart, mit der es möglich ist, jeden in TYPO3 vorhandenen Datensatztyp in den Wartenkorb zu legen. Damit ist die Erweiterung sehr flexibel und universell einsetzbar und genießt daher seit vielen Jahren eine hohe Beliebtheit. Vorhandene Webseiten können somit sehr einfach nachgerüstet werden. Egal ob Download oder "echte" Produkte im Warenkorb landen sollen.

 

Sie sind auf der Suche nach einer Lösung für außergewöhnliches Contentmarketing im E-Commerce-Bereich?  Sie wollen Ihren Shop mit Ihrer TYPO3-Webseite verschmelzen? Dann rufen Sie uns an und vereinbaren mit uns einen Termin, wir zeigen Ihnen die hier genannte Vorgehensweise gerne bei uns oder bei Ihnen im Haus!

 

Nehmen Sie kontakt mit uns auf! 

 

 

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