Pair-Programming


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Auch wir bei werkraum haben bereits ein paar Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt und können eigentlich nur empfehlen das auch selber mal auszuprobieren.

Die Umsetzung ist sogar recht einfach, man braucht nicht mehr als beim normalen programmieren, lediglich einen Stuhl mehr. Zu zweit sitzt man an einem Schreibtisch, einer programmiert, der andere schaut ihm über die Schulter, korrigiert ihn gegebenenfalls oder gibt ihm Tipps oder zeigt eine andere Herangehensweise. Nach einer bestimmten Zeit (diese sollte nicht zu lang aber auch nicht zu kurz sein, vielleicht um die 20 Minuten) tauscht man die Tastatur und der andere darf in die Tasten hauen. Dieser darf nun seine eigenen Idee umsetzten oder auch zeigen wie er ein Problem des anderen gelöst hätte. So kommt Dynamik rein, man starrt nicht ewig auf den Bildschirm sondern hat Input durch welchen man vielleicht auf andere Ideen kommt, man sieht verschiedenen Techniken und soll sogar verschiedene Sprachen schneller lernen. Zudem liest direkt einer mit und kann eventuelle Fehlerquellen direkt kommentieren, so können Fehler reduziert werden und der Code wird allgemein einfach sauberer.

Aber natürlich zieht diese Methode auch Nachteile mit sich. Der offensichtlichste ist dass man 2 Programmierer für eine Aufgabe bezahlen muss, also ein Projekt eventuell sogar doppelt so teuer werden kann. Aber auch viel simplere Sachen wie Pausen und Arbeitszeiten können problematisch werden, in Unternehmen mit Gleitzeit oder flexiblen Pausen muss man vielleicht auch für die Zeit des Projektes darauf verzichten.

Nun aus meiner eigenen Sicht ob sich das lohnt: Jain. Es schadet wohl nicht das ab und zu einfach mal zu machen, vor allem wenn man weniger erfahrenen Mitarbeitern ein bisschen was zeigen will, wie schon erwähnt lernt man dadurch schneller und man gewöhnt sich falsche Herangehensweisen gar nicht erst an. Allerdings ist der Kostenfaktor doch schon ein recht kritisches Element welches nicht außer acht gelassen werden sollte.

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