EuroIntelligence: Relaunch 2013!


Um der stetig wachsenden Vielfalt der Geräte, mit denen man heutzutage so seine Lieblingswebseiten besucht (sei es der Desktop-PC zuhause oder im Büro, das Mobiltelefon unterwegs oder das Tablet zwischendurch) Herr zu werden, war die Entscheidung einfach: wir brauchen "Responsive Webdesign". Ein schönes Schlagwort, welches man mittlerweile an so ziemlich jeder (virtuellen) Ecke antrifft. Teilweise wird dieser Begriff schon derart inflationär verwendet, dass sich automatisch die Befürchtung manifestiert vom Markt gedrängt zu werden, wenn man nicht mitzieht. ;-)

Also springen wir auch auf den Zug der Zugänglichkeit, der "Responsiveness", welcher die "User Experience" für jeden nur denkbaren Fall der Benutzung bestmöglich optimiert. Und sei er noch so ungewöhnlich. Bitte merken: Responsive Webdesign. Jetzt auch von ihrer (zugänglichen) TYPO3-Agentur in Karlsruhe!

Das verwendete Framework

Die Wahl fiel auf das noch relativ junge Bootstrap-Framework von Twitter, welches nun das HTML-Template und die Komponenten (News-, Textelemente usw.) für die Website liefert. Da dieses Framework durch die vielen mitgelieferten Komponenten stark dazu verleitet, selbige "as is" zu verwenden, haben viele Bootstrap-Websites diesen typischen Twitterlook (es gab schon interne Befürchtungen, dass irgendwann das gesamte Internet aussieht wie twitter.com...), was eine Website ihrer Einzigartigkeit beraubt und daher unbedingt vermieden werden sollte. Durchaus gelungen, finden wir.

Reduzierung auf das Wesentliche

Damit der Benutzer nun auch länger in seiner Freude über die neue Responsiveness verweilen kann und weniger Zeit mit Navigieren verbringen muss, wurden die Menüs auf das Wesentliche reduziert. Dadurch rücken die eigentlichen Inhalte - die Newsbeiträge - stärker in den Vordergrund.

Benutzerspezifische Inhalte

Da es im Groben zwei Gruppen von Benutzern auf eurointelligence.com gibt (Free-User, die eine reduzierte Variante der Website sehen und Professional-User, die den Newsletterservice abonniert haben), war es nur konsequent, den Benutzer beim Besuch der Website auf das seiner Benutzergruppe entsprechende Angebot weiterzuleiten. 

Ist ein als Newsletterabonnent registrierter Benutzer auf der Website eingeloggt, kann er Weblinks auch aus dem Newsletter heraus öffnen und bekommt die Vollversion des Angebotes zu sehen.

Änderungen im TYPO3-Backend

Die Newslettererstellung wurde für den Redakteur vereinfacht und um zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten erweitert. 

So gibt es jetzt nicht mehr den Newsletter, der aus einem einzigen Textfeld besteht, sondern eine Unterteilung in beliebig viele Stories, wobei jede davon mit einer Zeitangabe versehen werden kann. Dadurch wird definiert, ob und wann die Story auf der Website erscheint und ob sie auch für Benutzer sichtbar ist, die den Newsletter nicht abonniert haben.

Auch erscheint jetzt nicht mehr eine einzelne Meldung auf Twitter, sobald der Newsletter erstellt wurde. Stattdessen wurde diese Option vom Newsletter im Gesamten nun auf die einzelnen Stories umverlegt, sodass bereits beim Erstellen des Newsletters festgelegt werden kann, ob zum Zeitpunkt der Veröffentlichung eines Newseintrages auf der Website auch ein Tweet abgesetzt werden soll.

Ermöglicht wird das alles durch diverse Hooks, die von TYPO3 bzw. tt_news (das verwendete Newssystem) bereitgestellt werden und nach verschiedenen Aktionen - wie etwa dem Anlegen eines Datensatzes - die Möglichkeit bieten, sich einzuklinken und eigenen Code auszuführen. Dort kommt eine werkraum-eigene Extbase-/Fluid-Extension zum Einsatz, welche neben den grundlegenden Newsletterfunktionen (Erstellen eines direct_mail-Newsletters und tt_news-Datensätzen aus den eingegebenen Texten und Bildern) auch die Tweets inkl. Links zum Posting auf der Website vorbereitet. Mittels Cronjob wird regelmäßig geprüft, ob noch offene Tasks abgearbeitet werden müssen. Bei positiver Prüfung wird der Tweet veröffentlicht.

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