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Neues von Werkraum

Kategorie: Projekte, TYPO3
03.08.2016

Amazon Web Services von Ihrer TYPO3-Agentur aus Karlsruhe: SES!

Für unseren Kunden www.eurointelligence.com betreuen wir seit langer Zeit einen täglichen Newsletter an mehrere Tausend Kunden. Dafür hat uns Direct Mail stets gute Dienste geleistet. Im Folgenden werden die Gründe für den Wechsel auf Amazons Simple Email Service beleuchtet.

DirectMail ist gut. DirectMail ist nützlich. Seit etwa sieben Jahren läuft der Newsletter-Motor auf eurointelligence.com wie geschmiert und liefert die gewünschten Emails Tag für Tag bei seinen Empfängern ab. Steigende Kundenzahlen erfreuen sich über die zuverlässige Auslieferung – doch eine Sache war uns ein Dorn im Auge: DirectMail rendert den Newsletter für jeden Empfänger neu. Und obwohl das – die Mails sind in keiner Form personalisiert – gar nicht nötig wäre, gibt es keine Möglichkeit, Direct Mail dieses Verhalten abzugewöhnen.

Das Ergebnis ist, dass jeden Tag fast eine volle Stunde mit einem Prozess verbracht wird, der nur ein einziges Mal erforderlich wäre: das Rendering der Email. Wieder und wieder, bis die gleiche Email für jeden Empfänger einmal gerendert wurde.
Wir freuen uns sehr, dass das System uns seine Leistungsbereitschaft Tag für Tag aufs Neue derart unter Beweis stellt. Aber mal ganz ehrlich: geht das nicht auch effizienter?

Natürlich geht das. Und zwar mit den Amazon Web Services (AWS), genauer gesagt: Simple Email Service, oder kurz: SES. Amazon bietet eine PHP-Library an, über die es möglich ist, sich mit dem Simple Email Service zu verbinden und alle nur denkbaren Email-Tasks, vom Empfang über die Verwaltung bis hin zum Versand, auszuführen.
Zunächst ist eine Registrierung bei Amazon für die Web Services erforderlich. Das geht schnell und einfach; nachdem die wichtigsten Daten zur Person sowie die zur Abrechnung erforderlichen Kreditkartendaten hinterlegt sind, kann man seinen Account für den Versand von Emails einrichten. Dafür bieten die Amazon Web Services umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten an, mit denen die Zugriffsrechte auf die Schnittstelle fein granuliert werden können. Am Ende generiert man noch einen Benutzer, welcher Zugriff auf die wichtigsten API-Methoden für den Versand von Emails hat und hinterlegt die generierten API-Keys in den Einstellungen (z.B. TypoScript) für die PHP-Anwendung, die auf die Schnittstelle zugreift.

Was wir uns von den Änderungen versprechen ist in erster Linie natürlich mehr Effizienz. Während Direct Mail die (unpersonalisierten) Mails für jeden einzelnen Empfänger neu rendert, haben wir bei einer eigenen Implementierung der Amazon Web Services die Möglichkeit, den Inhalt der (über tt_news generierten) Newsletter-Seite nur ein einziges Mal aus dem Web abzuholen und den Inhalt für alle Empfänger zu speichern.
Dann muss nur noch eine Schleife für alle Empfänger durchlaufen werden, in der das Mailobjekt zusammengebaut und für den Versand vorbereitet wird.

Die ersten Ergebnisse unserer Tests waren durchaus beeindruckend. Wärend das System mit Direct Mail für den Versand von ca. 2500 Emails etwa eine knappe Stunde brauchte, konnte der Versand der selben Menge über den Simple Email Service von Amazon in erstaunlichen sechs Minuten abgewickelt werden. Damit wären wir bei etwa 10-15% der ursprünglich benötigten Zeit.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Amazon nach genutzten Kapazitäten abrechnet. Das bedeutet, dass kein pauschaler Beitrag pro Monat gezahlt wird, unabhängig von der tatsächlichen Verwendung, sondern man zahlt nur das, was auch verbraucht wurde.

Haben Sie Fragen? Benötigen Sie für Ihre Kunden ebenfalls einen Newsletter, der kostengünstig und effizient an seine Empfänger zugestellt wird? Melden Sie sich bei uns und wir helfen Ihnen gerne weiter.