Spannender Workshop zum B2B-Marketing


Wie alle Konferenzen und Workshops aktuell fand die erste hallo.digital kompakt im März 2021 online statt. Aufgeteilt in vier Abschnitte wurden die Inhalte praxisnah und verständlich aufbereitet. Über kleine Umfragen konnten die Vortragenden über das Portal den Kenntnisstand der Teilnehmer ermitteln und entsprechend darauf eingehen. Fragen durften einfach jederzeit im Chat gestellt werden und wurden am Ende eines Vortrags gesammelt beantwortet.

Neue Impulse erhalten

Mit dem Impuls Talk zu Personas im B2B-Marketing ging es los. Anhand von Grafiken wurden anschaulich dargestellt, wie viel mittlerweile im B2B-Bereich online gekauft wird. Umso wichtiger ist es auch hier die Produktinformationen auf der Webseite optimal zu präsentieren, sowohl grafisch als auch inhaltlich. Wer beruflich im Internet unterwegs ist erwartet - wie er es aus dem privaten Bereich für Endanwender gewohnt ist - hochwertige, benutzerfreundliche Webseiten. Ich habe mich in dieser Aussage direkt wieder erkannt. Damit zeigte sich einmal mehr, wie wichtig es ist, die Zielgruppe zu definieren und Personas auszuarbeiten. Schon länger bekannt ist der Unterschied zwischen den "Entscheidern" und "Nutzern". Der Erste setzt auf Kostenersparnis und Effizienzsteigerung, der Zweite möchte seinen Arbeitsalltag erleichtern. Beide gilt es anzusprechen, je nach Produkt/Diensleistung auf eigenen Landingpages oder eben alles auf einer. Neu ist der "Researcher", ein junger Mitarbeiter, der darauf angesetzt wird die Vorrecherchen zu machen und seinen Vorgesetzten zu präsentieren. Nun gilt es auch diesen von sich zu überzeugen, um überhaupt in die engere Auswahl zu kommen. Das schafft man mit einfacher Benutzerführung, hochwertigen Materialien und der Hilfestellung beim Wissensaufbau.

Wie geht das denn?

Nahtlos ging es weiter mit dem Tutorial zur Keyword-Recherche. Dieser Part war für mich besonders interessant, da ich mich aktuell viel mit dem Thema beschäftige. Auch hier gilt es sich erstmal mit der Zielgruppe zu beschäftigen, was braucht oder sucht sie? Man definiert Begriffe und clustert sie. Über Google Trends kann man den Trend der ausgewählten Wörter erkennen. Anschließend überprüft man die Suchintension. Hat man sich nach diesem Prozess für ein Keyword entschieden, also für den Begriff, den die Zielgruppe in der Suchmaske eingibt, heißt es die Landingpage entsprechend aufzubereiten. Und dann hilft nur testen, testen, testen.

Parallel lief das Tutorial zur Zielgruppenermittlung. Leider konnte ich mich nicht aufteilen und habe dieses verpasst. Wie schon erwähnt war es jedoch ein digitaler Workshop und alles wurde aufgezeichnet und mit den Präsentationen an die Teilnehmer gesendet. So kann ich mir das Tutorial im Nachgang anschauen. Vielen Dank dafür!

Landingpages Im Gespräch

Nächster Punkt auf der Tagesordnung war ein Roundtable mit vier Expert/innen zu den wichtigsten Elementen für Landingpages im B2B-Marketing. Eine gute Landingpage holt die Zielgruppe ab, d.h. sie trifft den Punkt, der das Problem für den User löst. Sie sollte das Produkt gut erklären, aber nicht mit Inhalten überfordern. Vor allem sollte sie dazu führen, dass man die Daten des Nutzers bekommt, um ihm anschließend sein Produkt/seine Dienstleistung verkaufen zu können. Besonders gut kommt es an, wenn man von Link-Texten auf den Inhalt der verlinkten Seiten schließen kann. Oft werden mittlerweile Chat Bots oder Messenger Dienste eingebaut, über die ein direkter Kontakt hergestellt werden kann. Vorteil des Messenger Dienstes ist, dass man dann später mit dem Kunden über dessen Handy in Kontakt treten und die Hemmschwelle für einen kurzen Austausch bei diesem Kommunikationsmittel sehr niedrig ist.

Und so wirds gemacht

Zum Abschluss gab es eine Case Study zu einem Hersteller von Entwässerungsrinnen. Die Firma war bis dahin in der digitalen Welt wenig bekannt, die bestehende Webseite sehr schwerfällig. Es wurde schön veranschaulicht, welche Ziele für eine neue Webseite und die Zielgruppe mit passenden Personas definiert wurden. Auf Grundlage der Persona-Beschreibungen wurden individuelle Costumer Journeys mit dem Weg vom Fremden zum Kunden ausgearbeitet. Es wurden etwa 100 User Stories formuliert, in denen die Anforderungen aus Sicht der Kunden beschrieben wurden. Weiter ging es mit Keyword-Analyse, Content-Briefing und Kampagnenplanung. Mittlerweile ist die neue Webseite live und die Kampagnen laufen. Jetzt geht es ans Tracken und Analysieren. Dabei sollte man die Zahlen nicht nur prüfen, sondern auch immer kritisch interpretieren. Und auch Geld ist nicht alles, viel Media Budget bedeutet nicht unbedingt viele Leads.

Fazit

Kenne deine Zielgruppe und definiere genaue ansprechbare Personas! Passe deine Keywords und deinen Content konsequent an sie an.

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