Restart der werkraum-Teamevents


Wann war noch mal das letzte Teamevent? Hoffentlich können wir bald wieder damit starten! Das waren gängige Sätze der alteingesessen Kollegen in den letzten Monaten. Die neuen Kollegen hörten die anderen immer schwärmen, wie viel Spaß so ein Teamevent denn bringe. Damit ist jetzt endlich Schluss: wir sind mit Teamevent #24 in eine neue Runde gestartet.

Erster Teil: Das Barcamp

In den Tagen vorher stieg die Aufregung. Es wurden Unterlagen vorbereitet, eingekauft und diskutiert, wo und was man denn essen wolle. Freitagmorgens ging es dann los. So voll war es im Büro schon lange nicht mehr. Fast das ganze Team war in Persona (natürlich frisch negativ getestet) vertreten, der Rest nahm Remote teil. Der erste Tag lief in Form eines Barcamps mit sehr unterschiedlichen Sessions à 45 Minuten ab. Die Themen wurden von den Werkraumern eingebracht und vorgestellt.

Auf dem Programm standen:

  • Frontend Rendering - Wie wird eigentlich das ganze HTML zusammengebaut

  • Projekt Boilerplate frontend (webpack, symfony/encore)

  • SEO-Konzept / SEO-Tools

  • Thema Lernen - Diskussion wer lernt wie am besten? / Vorstellung von Anki

  • Zusammenfassung der Retros
  • Hyper-V/WSL2, Windows 10 oder doch Linux / offene Diskussionsrunde

Nachdem wir die Köpfe ordentlich zum Rauchen gebracht haben, war es an der Zeit die Mägen zu füllen. So fand der Abend beim Japaner ein gemütliches Ende.

Zweiter Teil: Der Hackathon

Da neben der Arbeit ganz klar Spaß und Beisammensein die Hauptfaktoren eines Teamevents darstellen, ging es am Samstag mit einem ordentlichen Brunch weiter. Frisch gestärkt haben wir uns in kleinen Gruppen aufgeteilt und unser internes Projekt "Knowledge Graph" vorangetrieben. Beim Pair-Programming konnten die Entwickler die Punkte angehen, bei denen das Azubi-Projekt bisher ins Stocken kam. Die Azubis hatten durch die direkte Betreuung von einem, Senior bzw. Junior Entwickler und Azubi, die Möglichkeit viel Neues zu lernen und aktiv umzusetzen.

Der "Knowledge Graph" wird ein Tool, bei dem jeder einzelne Mitarbeiter sein Wissen und seine Fähigkeiten hinterlegen kann. Die jeweiligen Stärken und Schwächen werden in Form einer Netzgrafik dargestellt. Mit diesem Tool lassen sich schnell die fachlichen Stärken erkennen sowie eine Richtung für weiteres Entwicklungspotenzial. Zudem ist bei neuen Kundenprojekten schnell erkennbar, welcher Entwickler im entsprechenden Bereich fit ist und das Projekt übernehmen kann oder wer hier neu Erfahrungen sammeln kann, um sein Portfolio zu erweitern. Wir sind beim Hackathon auf jeden Fall einen großen Schritt weiter gekommen und hoffen darauf, dass wir das Tool bald für uns nutzen können.

Der Würdige Abschluss

Jedes noch so schöne Event findet leider auch ein Ende. Wir haben es dieses Mal im Gegensatz zu früher nicht mit einem Computerspiel, sondern einem Pen&Paper gefeiert. Dabei schlüpfen die Mitspieler jeweils in eine fiktive Rolle, z.B. Magier, Held oder Zwerg. Ihre Spielwerte bzw. Charaktere werden auf Papier festgehalten. Der Spielleiter führt die Gruppe durch eine Geschichte, in der gemeinsam spannende Abenteuer erlebt werden. Das Ziel ist ein glückliches Ende, gemäß dem Motto "Ende gut, alles gut". Je freier man seiner Fantasie dabei ihren Lauf lässt, desto lustiger wird es.

Wir sind uns einig, dass es mal wieder ein gelungenes Teamevent war.  Auch die neuen Mitarbeiter unter uns haben jetzt verstanden, warum alle anderen so sehnsüchtig darauf gewartet haben. Wenn uns Corona oder sonst irgendwas nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht, wird mit Sicherheit bald die Fortsetzung folgen.

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